Fachvorträge: kurz und bündig

Personenzentrierte Pflege und Betreuung

Personenzentrierte Pflege und Betreuung

Fachtag der Diakonie

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Fachvorträge: kurz und bündig
Datum: 
16.04.2019
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

letzte Woche fand ein Fachtag zum Thema „Expertenstandard - Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz" bei der Diakonie Düsseldorf statt. Alle Altenpflegeeinrichtungen verpflichten sich zukünftig diesen Standard umzusetzen. Namhafte Experten haben ihr Wissen zusammengetragen und dieses praxisnah formuliert. Der Expertenstandard fordert von Pflegefachkräften eine person-zentrierte Pflege von Menschen mit Demenz. Hier handelt es sich um eine Haltung, die den Menschen und nicht die Demenz im Mittelpunkt sieht. Der Mensch soll in seiner Einzigartigkeit, mit all seinen Bedürfnissen und Wünschen, wahrgenommen werden. Wichtig ist hierbei, dass nicht das WAS im Vordergrund steht, sondern vielmehr das WIE. Dies erfordert eine zugewandte und verstehende Haltung der Pflegenden. Genaueres zum Expertenstandard kann man in einem Sonderdruck der Universität Osnabrück nachlesen. Generell war der Fachtag ein voller Erfolg. Vor allem die Aktivistin Helga Rohra hat mit ihrer Sicht der Dinge die Expertenrunde perfekt abgerundet. Vielen Dank für ihr unermüdliches Engagement. Solche Fachtage sind einfach inspirierend!

„Fange da an, wo sie stehen und arbeite mit dem, was sie haben.“ Lao Tse

 

Expertenstandard Sonderdruck Hochschule Osnabrück

Tom Kitwood, person-zentrierter Ansatz

Dr. med. Ursula Becker - Mate Meo Ansatz

Menschen mit Demenz und Migrationshintergrund

Menschen mit Demenz und Migrationshintergrund

Eine informative Fachveranstaltung!

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Fachvorträge: kurz und bündig
Datum: 
15.12.2017
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

das „Interkulturelle Demenz-Netzwerk Düsseldorf“ hat am 14. Dezember den Fachtag „Unterstützung für Menschen mit Demenz und Migrationshintergrund“ veranstaltet. Gastgeber war die AWO Düsseldorf. Der gelungene Fachtag beinhaltete vielfältige Themen. Zum einen berichtete Frau Serin Alma über ihre muttersprachliche Schulung „Leben mit Demenz“. In türkischer Sprache vermittelt die im Gesundheitswesen tätige Referentin Wissenswertes zum Thema Demenz. Schulungen, die in Muttersprachen gehalten werden, helfen Barrieren abzubauen und Vertrauen aufzubauen. Das Wissen über den jeweiligen Kulturkreis ist hier nur von Vorteil.
Zudem wurde das Projekt "Brückenbauen - kultursensibel helfen" vorgestellt. Ehrenamtlich Mitarbeitende vermitteln, in verschiedenen Sprachen, Hilfesuchende in das bereits bestehende Demenz-Versorgungssystem. Mehr Infos zum Projekt können unter folgendem Link nachgelesen werden. Eine Publikation zum Fachtagthema wurde von Prof. Thyrian empfohlen: „Die fremde Seele ist ein dunkler Wald - Über den Umgang mit Demenz in Familien mit Migrationshintergrund“. Ein wichtiges Thema, dem sich das Team vom KZD weiterhin widmen wird. Auch wir sind Mitglieder des Arbeitskreises und profitieren sehr vom fachlichen Austausch.

„Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht.“ Konrad Adenauer

 

„Interkulturelle Demenz-Netzwerk Düsseldorf“

"Brückenbauen - kultursensibel helfen"

Buchempfehlung „Die fremde Seele ist ein dunkler Wald“

Fachtag "Kinder und Demenz" im Lambertussaal

Fachtag "Kinder und Demenz" im Lambertussaal

Das Projekt "KIDZELN"

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Fachvorträge: kurz und bündig
Datum: 
23.06.2017
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Liebe Freundinnen und Freude des KZD,

am 20. Juni hat die Caritas eine Fachveranstaltung zum Thema „Kinder und Demenz“ durchgeführt. Ein immens wichtiges, oft aber unterschätztes Thema. Häufig wundern sich Kinder, warum Oma und Opa so anders sind als früher. Die Eltern sind dann gefordert und gelangen häufig in Erklärungsnot. Wie und wann erkläre ich Demenz einem Kind? Das Projekt „KIDZELN“ (Kindern Demenz erklären) kann da Abhilfe schaffen. Das Projekt versucht auf „spielerische“ Weise, Kindern das Thema Demenz näher zu bringen. Das Team von „KIDZELN“ schult Multiplikatoren aus den verschiedensten Arbeitsfeldern. Das Arbeitsmaterial ist allerdings auch ohne weitere Erklärung in der Praxis anwendbar. Zudem gibt es noch gut aufbereitete Kinderbücher zum Thema Demenz. „Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor“ ist eines davon. Passend zum Buch gibt es auch ein Theaterstück. Wir wünsche allen eine gute Zeit. Bis zum nächsten Mal!

„Wenn wir wahren Frieden in der Welt erlangen wollen, müssen wir bei den Kindern anfangen.“
Mahatma Gandhi

 

Projekt "KIDZELN"

Buchtipp

„Auf dem Weg zu einer demenzfreundlichen Kirchengemeinde…“

„Auf dem Weg zu einer demenzfreundlichen Kirchengemeinde…“

Fachtag in Essen

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Fachvorträge: kurz und bündig
Datum: 
28.03.2017
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

das Team vom KZD war auf einem informativen Fachtag. Der Fachtag „ Auf dem Weg zu einer demenzfreundlichen Gemeinde“ hat viele neue Impulse gesetzt. Zum einen wurde die wirklich sehenswerte Ausstellung  „Vom Reichtum unserer Kontakt- und Kommunikationsmöglichkeiten“ eröffnet. Pfarrer Eberhard Warns erkrankte an einer Demenz und malte in dieser Zeit beindruckende Bilder. Seine Frau begleitete ihn intensiv und schrieb ein Buch darüber. „Ich will Freiheit beim Malen“ ist der Titel. Auf den ersten Blick eine sehr interessante und professionelle Publikation. Zum anderen wurden Workshops besucht. Besonders hervorzuheben sind die Ausführungen von  Kurator Dr. Tobias Burg des Museum Folkwang. Das Museum bietet Führungen für Menschen mit Demenz an. Die Beschreibung klingt vielversprechend. Es werden zwei bis drei Gemälde oder Skulpturen betrachtet. Eine Gruppenführung kostet 70,00€. Wir glauben, es lohnt sich. Zudem durften wir den Klängen einer „Veeh-Harfe“ lauschen. Diese werden in der Arbeit mit Menschen mit Demenz eingesetzt. Gemeinsames Musizieren leicht gemacht. Kurzum, wir haben viele schöne Eindrücke gewonnen und wollen diese in unsere Arbeit miteinfließen lassen.

Eberhard Warns: „Ich will Freiheit beim Malen“
978-3936912876, erschienen im September 2018

„Ziel der Kunst ist, einfach eine Stimmung zu erzeugen.“ Oscar Wilde

 

Hier Informationen zur "Veeh-Harfe"

 

 

 

„Auf dem Weg zu einem demenzfreundlichen Quartier“

„Auf dem Weg zu einem demenzfreundlichen Quartier“

Fachtag in Düsseldorf

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Fachvorträge: kurz und bündig
Datum: 
30.11.2016
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

am 29. November fand im Haus der Universität in Düsseldorf der Fachtag des Demenz-Servicezentrum Region Düsseldorf statt. Der Fachtag stand unter dem Motto „Entwicklung eines demenzfreundlichen Quartiers“. Hochrangige RednerInne hielten interessante Vorträge. Herr Dr. Holle (Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen) stellte Bedarfe und Bedürfnisse von Menschen mit Demenz (MmD) im Quartier vor. MmD haben das Bedürfnis als erwachsene und zurechnungsfähige Person angesehen zu werden. Holle sieht den Einsatz von spezialisierten Fachkräften, die qualitative und zielgerichtete Betreuung anbieten, als unerlässlich an. Frau Kremer-Preiß (Kuratorium Deutsche Altershilfe) sprach über Anforderungsprofile für ein demenzfreundliches Wohnumfeld. Resümierend wird von allen Teilnehmenden eine hohe Individualität in der Gesamt-Versorgung von MmD gefordert. Das Versorgungsnetz der Landeshauptstadt ist vielseitig und gut funktionierend. Allerdings wurden die Schnittstellen zwischen Krankenhäusern und der ambulanten sowie stationären Altenpflege als verbesserungswürdig dargestellt.

Die Präsentationen der einzelnen Vorträge werden in Kürze auf folgender Homepage eingestellt. Reinschauen lohnt sich!  

https://www.demenz-service-duesseldorf.de/

Niedrigschwellige Betreuungsgruppen für MmD gehören zum Versorgungsnetz der Diakonie Düsseldorf. In allen Stadtteilen von Düsseldorf können Sie die Betreuungscafés besuchen. Diese finden in den Räumlichkeiten der zentren plus statt. Um sich einen Überblick hinsichtlich der Angebote zu verschaffen, folgen Sie dem Link.

http://www.zentrum-plus-diakonie.de/

 

SYMPOSIUM der Alzheimer Gesellschaft NRW:

SYMPOSIUM der Alzheimer Gesellschaft NRW:

„Handeln gegen den Willen – Freiheitsentziehende Maßnahmen bei MmD“

Kategorie: 
Fachvorträge: kurz und bündig
Datum: 
20.07.2016
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Liebe Freunde des KZD, gestern waren wir auf oben genanntem Symposium im Landtag der schönen Stadt Düsseldorf. Die Bandbreite an Themen reichte von Freiheitsentziehenden Maßnahmen (juristisch genehmigungspflichtig) bei MmD „Regel oder Ultima Ratio“, über die Vermeidung von Freiheitseinschränkungen, bis hin zu einer praxisnahen Umsetzung von Alternativen.
Beindruckend war die Ausführung des Betreuungsrichters Lars Mückner. Dieser wies u. a. darauf hin, dass es in einer freiheitlichen Gesellschaft ein Recht auf Selbstschädigung gibt. Eine Freiheitsberaubung (Fixierung, Steckbretter am Rollstuhl etc.) bedarf einer intensiven Prüfung. Im Zuge dessen muss abgewogen werden, ob es Alternativen zur Abwendung von Gefahren gibt. Mehr Infos unter http://www.pflege-gewalt.de/

Der „Werdenfelser Weg“ wurde als probate Alternative zur Verhinderung von FEM vorgestellt. Bestellte VerfahrenspflegerInnen prüfen intensiv den Einzelfall vor Ort und geben dann an das Gericht eine Empfehlung hinsichtlich Alternativlösungen oder der unbedingten Notwendigkeit ab. Auch in NRW gehen mittlerweile einige Gerichte diesen Weg mit. Der WEG ist das Ziel! Mehr Infos unter http://werdenfelser-weg-original.de/

Last but not least bleibt das Projekt „ReduFix“ zu erwähnen. Im Rahmen dessen werden Altenpflegeheime in Bezug auf die Vermeidung  von FEM geschult und entsprechende Lösungen vorgeschlagen. Als Gründe für eine Freiheitsberaubung wurden u. a. der knappe Personalschlüssel sowie die drohende Sturzgefahr genannt. Individuelle Alternativen zur Vermeidung könnten Einzelbetreuungen, Validation, aber auch technische Hilfsmittel (Niedrigflurbetten, Sensomatten etc.) darstellen. Mehr Infos unter http://www.redufix.de/cms/website.php

In diesem Sinne möchte ich mit einem Zitat von Madeleine Viol (wissenschaftliche Projektmitarbeiterin RediFix) enden:

„Es existiert weltweit keine Studie, die einem positiven Effekt von Fixierungen belegt.“

Demenz und PRÄVENTION

Demenz und PRÄVENTION

Jahrestagung der Landesinitiative Demenz-Service NRW

Kategorie: 
Fachvorträge: kurz und bündig
Datum: 
29.06.2016
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Liebe Freunde des Kompetenzzentrums Demenz,
wir haben informative Vorträge gehört! Gute Nachrichten: Prävention lohn sich! Hinsichtlich der ERNÄHRUNG wird mediterrane Kost empfohlen. Ratsam ist die Verwendung von guten Ölen mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren sowie Gemüse und Fisch. Vitamin B, Folsäure und Selen etc. unterstützen die Denkleistung. Ein entsprechender Mangel sollte frühzeitig ausgeglichen werden.
Als ein äußerst wichtiger präventiver Faktor wurde BEWEGUNG genannt. Wer sich bewegt, stärkt das Denkvermögen und die Lernfähigkeit. Wandern und Laufen werden als sehr effizient angesehen; sogar mehr als Kreuzworträtsel lösen. „Alter schützt vor Training nicht!“

Folgende Risikofaktoren begünstigen eine Demenz (siehe Folie):
-zu hoher Cholesterin
-Rauchen
-Übergewicht
-aber auch Einsamkeit etc.

Im Zusammenhang mit Demenz und Prävention möchten wir auf eine interessante Homepage hinweisen:

http://www.didp.org/

In diesem Sinne verabschieden wir uns mit folgenden Worten:

"Den Leib soll man nicht schlechter behandeln als die Seele."
Hippokrates von Kos

Fachtag Caritas: WISSEN und DEMENZ

Fachtag Caritas: WISSEN und DEMENZ

Kategorie: 
Fachvorträge: kurz und bündig
Datum: 
24.06.2016
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Liebe Freunde des Kompetenzzentrums Demenz, am Dienstag fand der Demenz Fachtag der Caritas in Düsseldorf statt. Der Vortrag von Herrn Christian Müller-Hergel des Dialog-und Transferzentrum Demenz der Universität Witten/Herdecke ist besonders hervorzuheben. Er stellte den person-zentrierten Ansatz von Kitwood vor sowie psychosoziale Interventionen für Menschen mit Demenz (MmD). Ausgehend von dem Leitbild: PERSON mit Demenz und nicht Person mit DEMENZ. Wichtig ist lediglich, wer du bist und nicht, was du hast! und nicht, was du hast!

Hier nun zusammengefasst ein paar wichtige Aspekte aus dem Vortrag von Christian Müller-Hergel. Biografiearbeit sieht Müller-Hergel nicht grundsätzlich als den Königsweg an. Im Pflege- und Betreuungsprozess ist ebenso ein aktueller Situationsabgleich der Bedürfnislage unerlässlich. Motto hier: Sich kennen lernen heißt, sich verstehen lernen. Zudem gab Müller-Hergel im Umgang mit Demenz zu bedenken: Wie kann ich lernen mit Demenz zu leben und nicht, wie kann diese vermieden werden. Denn, in absehbarer Zeit ist keine Heilungsmöglichkeit in Sicht.

Weiter erklärte Müller-Hergel, dass MmD ihr Urvertrauen verloren haben und häufig unter Angst leiden. Die Bindung an andere Menschen kann sich angstmildern auswirken. Vor allem in der Einzelbetreuung, die bei MmD in der fortgeschrittenen Phase zu empfehlen ist. Die Bindung an eine Person gibt Sicherheit, Orientierung und Ruhe. Betreuungsgruppen machen in der Phase eher weniger Sinn. Eine Ausnahme gibt es hinsichtlich von gemeinschaftlichen Singangeboten. Des Weiteren sollten MmD sinnstiftend beschäftigt werden. Sie können in Haushaltstätigkeiten und Kochprozesse mit einbezogen werden.

Final ist noch ein Aspekt hervorzuheben. Müller-Hergel empfiehlt geschlossene Wohnbereiche für MmD. Diese bedeuten "Freiheit" für die Betroffenen, da sie keine „Flucht-Möglichkeiten“ durch offene Türen bieten und somit klare Strukturen vorgeben.

Zur Vertiefung des person-zentrierten Ansatzes von Kitwood eine Buchempfehlung:
Tom Kitwood: Demenz. Der person-zentrierte Ansatz im Umgang mit verwirrten Menschen (Vorwort Christian Müller-Hergel) ISBN: 978-3456853055

In diesem Sinne möchte ich abschließen mit den Worten von Richard Taylor:

„Wenn Du einen Menschen mit Demenz kennst, dann kennst Du genau einen Menschen mit Demenz.“

Fachtag der Hochschule Düsseldorf: „Innovationen für Menschen mit Demenz“

Fachtag der Hochschule Düsseldorf: „Innovationen für Menschen mit Demenz“

Kategorie: 
Fachvorträge: kurz und bündig
Datum: 
26.02.2016
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Liebe Freunde des Kompetenzzentrums, der folgende Beitrag befasst sich mit einem derzeitig viel diskutierten Thema. Der Technikeinsatz in der Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz (MmD) wird immer wieder in der Forschung heiß diskutiert. Gaukelt der Einsatz von technischen Hilfsmitten den Betroffenen eine Scheinwelt vor oder kann Technik wirklich für ein sicheres Gefühl sorgen? Mit diesen Fragen hat sich die Hochschule Düsseldorf befasst. Auf der Homepage „NUTZERWELTEN“ kann man Projektinformationen und vieles mehr nachlesen.

Aus der Praxis lässt sich sagen, dass wir in unseren Beratungsgesprächen immer mal wieder auf den Einsatz von technischen Geräten angesprochen werden. Vor allem bei dementen Menschen, deren Laufdrang sehr ausgeprägt ist. Tagespflegen können in solchen Fällen GPS-Ortungsgeräte einsetzen. Diese sollen helfen, den Betroffenen zu orten, wenn er unbemerkt die Räumlichkeiten verlässt. Selbstverständlich bedarf es hier einer Genehmigung der Bevollmächtigten oder der gesetzlichen Betreuer. Manch einem Angehörigen gibt solch ein Gerät Sicherheit, andere hingegen empfinden es eher als eine Art der „Freiheitsberaubung“. Aber Technikeinsatz umfasst weit mehr. Der Demenz-Support hat einen Online-Katalog „Technische Unterstützung bei Demenz“ herausgegeben. Darin stellen Experten dar, wie sich Technik in den eigenen vier Wänden einsetzten lässt.

Etwas kürzer fasst sich die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.: Angehörige sowie Menschen mit Demenz, die zu hause leben, erhalten auf einen Blick hilfreiche Tipps. Es wird beispielsweise der Einsatz von Infrarotsendern an Wohnungstüren empfohlen. Beim Verlassen der Wohnung kommt es zu einer Funkunterbrechung und es wird somit ein Alarm ausgelöst. Allerdings ist darauf zu achten, dass das Signal diskret ausfällt, damit sich die Betroffenen nicht zu sehr erschrecken. Zudem kann Technikeinsatz auch bedeuten, dass im Notfall der Hausnotruf betätigt wird.

Kurzum, für (fast) alle Bereiche des Lebens gibt es Lösungen, die gut verständlich dargeboten werden. Verbleiben wir mit einem Zitat von Platon: Die Notwendigkeit ist die Mutter der Erfindung. In diesem Sinne, LG von ihrem Kompetenzzentrums-Team!

Mehr Infos zum Thema…

Gefördert durch die Ferdinand-Heye-Stiftung