Demenz: in Wort und Bild

Lesung „Ommas Glück – Das Leben meiner Großmutter in Ihrer Demenz-WG“

Lesung „Ommas Glück – Das Leben meiner Großmutter in Ihrer Demenz-WG“

von Chantal Louis

Kategorie: 
Demenz: in Wort und Bild
Datum: 
03.06.2016
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Warum denn nicht in eine Wohngemeinschaft ziehen? Wenn schon nicht während der Studienzeit, dann wenigstens im Alter. Chantal Louis hat ein charmantes Plädoyer über den Einzug ihrer „Omma“ in eine solche Wohnform verfasst. Diese Wohngemeinschaft hat sich auf Menschen mit Demenz spezialisiert und ermöglicht den Betroffenen ein maximal selbstbestimmtes Leben. Lustig und rührend schildert sie die Episoden aus dem WG-Leben ihrer Großmutter.

»Wenn man Omma erzählt hätte, dass sie eines Tages in einer WG leben würde, hätte sie mit großer Wahrscheinlichkeit Zeter und Mordio respektive Sodom und Gomorrha geschrien. Wir, meine Mutter und ich, konnten sie nicht mehr fragen. Wir haben es für sie entschieden. Und ich bin ziemlich sicher, dass es eine gute Entscheidung war. Eigentlich sogar eine ausgesprochen gute.«(Auszug aus dem Buch)

Lust auf mehr? Dann kommen Sie zu unserer Lesung am 03.06.2016 im Café „Frau Heye“ im Diakoniezentrum Gerresheim (Apostelpaltz 1, Navi: Benderstaße 85). Um 18.00 starten wir mit einer Informationsveranstaltung über Wohnformen für MmD und die neu entstandenen Wohngemeinschaften der Diakonie Düsseldorf. Um 19.00 Uhr beginnt die Autorenlesung. Der Eintritt ist frei. Das Café ist während der Veranstaltung geöffnet. Um Reservierung wird im Café (0211-27405585) gebeten. Wir freuen uns auf Sie!

„Mit viel Humor, Empathie und Gelassenheit schildert die Enkeltochter, wie es zu dem ungewöhnlichen neuen Zuhause für die geliebte Großmutter kam.“
Badische Zeitung

http://www.diakonie-duesseldorf.de/Wohngemeinschaften-fuer-Menschen-mit-Demenz.413.0.html

 

„Das Herz wird nicht dement“

„Das Herz wird nicht dement“

Kategorie: 
Demenz: in Wort und Bild
Datum: 
19.04.2016
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Liebe Freunde des Kompetenzzentrum Demenz, es gibt viele Publikationen zum Thema Demenz. Sich da zurecht zu finden, ist nicht so leicht. Wir wollen helfen, ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen. Unser erster Lese-Tipp widmet sich dem Buch „Das Herz wird nicht dement“ von Dr. Udo Baer und Gabi Schotte-Lange.

Dieses Fachbuch kann sehr gut von pflegenden Angehörigen sowie von Fachpersonal gelesen werden. Demenz beeinträchtigt nicht nur die Denkprozesse, sondern auch das Gefühlsleben der Betroffenen. Es sind tiefgreifende Veränderungen, die häufig Scham und Hilflosigkeit zur Folge haben. Die Autoren plädieren für eine würdige Begegnung und Begleitung von Menschen mit Demenz. Aber wie kann dieses gelingen? Ein erster Schritt in die richtige Richtung: das Gefühlsleben der Betroffenen kennen lernen und verstehen. Es wird anschaulich und praxisnah erläutert, wie demente Menschen ihre Umwelt wahrnehmen. Dieses gewonnene Wissen hilft Angehörigen, die Demenzkranken besser zu verstehen, ihre Gefühlsregungen zu deuten und leichter Zugang zu ihnen zu finden.

Kurzum, die Autoren haben eine Lektüre verfasst, mit der Pflegealltag besser gelingen kann. Und natürlich auch, damit wieder schöne Momente miteinander möglich sind. In diesem Sinne verabschieden wir uns mit einem Zitat von Udo Baer:

„Demenz ist nicht nur eine Störung des Denkens, sondern verändert tief greifend das Gefühlsleben der Betroffenen.“

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