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Medikamentengabe bei herausforderndem Verhalten

Medikamentengabe bei herausforderndem Verhalten

Es gibt viel zu beachten!

Kategorie: 
Aktuelles
Datum: 
29.06.2017
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

unter herausforderndem Verhalten bei Menschen mit Demenz kann sich fast jeder etwas vorstellen. Wenn das stete Rufen oder Schlagen für alle Beteiligten unerträglich wird und eine psycho-soziale Intervention in Form von Tanztherapie oder Berührungen etc.  keine Abhilfe schafft, wird der behandelnde Arzt gerufen. Dieser sollte die Medikamentenverordnung nicht nur an einer Momentaufnahme festmachen, sondern auch auf Aussagen des Pflegepersonals und/oder der Angehörigen stützen. In welcher Situation tritt das Verhalten auf? Gibt es verschiedene Ausprägungen? Ist der Betroffene zu beruhigen?  Aber auch nach der Medikamenteneinnahme ist die Beobachtung durch das Pflegepersonal unerlässlich. Kommt der Betroffene zur Ruhe oder verschlechtert sich sein Zustand? Zudem muss man die Nebenwirkungen bzw. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten  berücksichtigen. Es gibt vieles zu beachten: So empfiehlt man bei Menschen mit Demenz nur bedingt  die Gabe von Antipsychotika. Die Behandlung sollte mit einer geringstmöglichen Dosis und nur für eine kurze Dauer erfolgen. Die Kurzzeit- und Langzeitfolgen können in den Leitlinien Demenz nachgelesen werden. Die Leitlinien geben einen guten Überblick über relevante Themen im Demenzbereich. Reinschauen lohnt sich!

Artikel zum Thema

Leitlinien Demenz

Music is my first love...

Music is my first love...

Tanzcafé und Co. im Ferdinand-Heye-Haus

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Aktuelles
Datum: 
16.06.2017
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

bei uns im Ferdinand-Heye-Haus geht es einfach nicht ohne Musik. Das Spektrum ist groß: Vom Tanzcafé bis hin zum Projekt „Music and Memory“. Musik weckt Erinnerungen, macht Freunde und lädt zum Tanzen ein. In der Demenzarbeit empfiehlt sich der Einsatz von Musik. Die Sinne werden angeregt und die Bewegung kommt dann von ganz allein. Denken wir an unsere Lieblingslieder, fallen uns direkt die Situationen ein, in denen wir die Songs gehört haben. Nach diesem Prinzip funktioniert „Music and Memory“. Schauen Sie sich dazu den eindrucksvollen Filmausschnitt aus „Hirschhausens Check up“ an:

Music and Memory

 

„Es schwinden jedes Kummers Falten, solang des Liedes Zauber walten.“ Friedrich von Schiller

„Hirschhausens Check up“

„Hirschhausens Check up“

Das Ferdinand-Heye-Haus im TV

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Aktuelles
Datum: 
09.06.2017
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

der Arzt und Kabarettist Eckart von Hirschhausen hat sich der Frage gewidmet „Wie gutes Altern gelingt“? Im Rahmen der Sendung „Hirschhausens Check up“ geht er genau dieser Frage nach und zieht für zwei Tage in die Kurzzeitpflege des Ferdinand-Heye-Haus in Gerresheim ein. Im Frühjahr 2016 war es dann soweit. Nebst Fernsehteam durfte die Heimleitung Frau Köhler Ihn dann herzlich begrüßen. Seine Erfahrungen und Eindrücke werden nun im TV zu sehen sein. Es ist eine informative und vor allem bewegende Dokumentation entstanden. Und das Team vom FHH ist um eine wunderbare Erfahrung reicher. Danke für die schöne Zeit!

Am 12. Juni um 20.15 Uhr im Ersten. Nicht verpassen!

„Lache und man lacht mit dir, schnarche und du schläfst allein.“ (Eckart von Hirschhausen)

 

Mehr Informationen zu "Hirschhausens Check up"

Demenzfreundlicher Service!

Demenzfreundlicher Service!

Geschäftsleute wurden in Benrath geschult

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Aktuelles
Datum: 
26.05.2017
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

in Düsseldorf Benrath wurden Geschäftsleute im Bereich Demenz geschult. Frau Bilnik-Claus hat die Kurseinheit geleitet. Initiiert hat das Ganze Frau Schmidt Schulte vom ortsansässigen zentrum plus. Vier Geschäfte und eine Bank  erhalten nun die Plakette „Demenzfreundlicher Service“. Immer wieder berichten Geschäftsleute von Kunden, die in ihrem Verhalte auffällig sind. Sie kommen mehrmals am Tag und erinnern sich nicht an die vorherigen Einkäufe. Was tun? Wen kontaktieren? Der Kurs hat nun Abhilfe geschaffen. 18 Teilnehmende haben neben Informationen zum Krankheitsbild auch Kommunikationsregeln mit an die Hand bekommen. Zudem wurden Adressen für Beratungs- und Anlaufstellen genannt. In Gerresheim sind ebenfalls Geschäftsleute geschult worden. Frau Schmidt-Schulte freut sich über die Resonanz und das Engagement im Stadtteil. Wir auch! Weiter so!

„Verbunden werden auch die Schwachen mächtig.“ Friedrich von Schiller

"Demenzknigge" - vom achtsamen Umgang mit Menschen mit Demenz

zentrum plus in Benrath

 

Die Fotos sind in der Buchhandling Ditsch in Benrath entstanden. Die Fotorechte liegen bei Herrn Firnau.

Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige

Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige

Freiräume schaffen, gesund bleiben!

Kategorie: 
Aktuelles
Datum: 
12.05.2017
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

für einander da zu sein, ist gut und richtig. Aber niemand verlangt, dass man sich im Pflegeprozess völlig verausgabt und verliert.  Denn, die tägliche Betreuung kostet viel Kraft. Pflegende Angehörige sollten für sich sorgen. Entlastungsangebote können Freiräume schaffen.
Nutzen Sie Beratungsangebote. Hierfür stehen Berater der Krankenkassen oder in den „zentren plus“ innerhalb der Stadteile zur Verfügung. Natürlich kann Ihnen auch das Team vom KZD beratend zur Seite stehen. Zudem stellen Selbsthilfegruppen eine gute Entlastungsmöglichkeit dar. Der Austausch mit anderen pflegenden Angehörigen ist häufig sehr hilfreich. Auch hier können wir Ihnen unsere „Dienstagsrunde“ für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz ans Herz legen. Zudem gibt es die Möglichkeit, dass ehrenamtliche Mitarbeiter des Demenznetzes Düsseldorf Hausbesuche machen. Die Angehörigen können dann die gewonnene Zeit für sich nutzen. Außerdem befinden sich in den Stadtteilen von Düsseldorf Betreuungscafés für Menschen mit Demenz. An drei Stunden in der Woche findet dort professionelle Betreuung statt. Motto hier: Gemeinsam gegen einsam!
Zudem ist der Aufenthalt in einer Kurzzeitpflegen anzuraten. Menschen mit Demenz werden dort professionell versorgt, während die pflegenden Angehörigen in den Urlaub oder zur Kur fahren. Auch der Aufenthalt in einer Tagespflege kann entlastend sein. Morgens werden die Gäste abgeholt und verbringen einen schönen Tag in Gesellschaft. Und abends geht es wieder nach hause. Sie sehen, es gibt ein Potpourri an Möglichkeiten. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern!

„Die Ruhe der Seele ist ein herrliches Ding und die Freude an sich selbst.“
Johann Wolfgang von Goethe

 

„zentren plus“ Diakonie Düsseldorf

Kurzzeitpflege und Tagespflege

allgemeine Informationen zum Thema

 

Verdacht auf Demenz?

Verdacht auf Demenz?

Tipps zur Diagnose

Kategorie: 
Aktuelles
Datum: 
19.04.2017
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

kognitive Beeinträchtigungen sollten immer fachärztlich abgeklärt werden. Es muss sich nicht zwangsläufig um eine Demenz handeln. Depressionen oder Vitaminmangel können auch der Grund für die geistigen Einschränkungen sein. Wir empfehlen von daher einen Facharzt aufzusuchen. Dieser kann anhand von Screening-Methoden (Mini-Mental Status Test etc.) oder bildgebenden Verfahren eine verlässliche Diagnose erstellen. In Düsseldorf ist die Gerontopsychiatrische Institutsambulanz auf dem Gelände der Heinrich-Heine Universität zu empfehlen. Anmeldung ist unbedingt erforderlich.

„Der Seele Freude ist es im Herzen wirksam zu sein.“
Hildegard von Bingen

 

Link zur Institutsambulanz

Informationen zur Diagnostik

 

Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz

Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz

Selbstbestimmt leben

Kategorie: 
Aktuelles
Datum: 
13.04.2017
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

heute möchten wir die ambulant betreuten Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz kurz vorstellen. In Düsseldorf Heerdt hat die Diakonie im Sommer letzten Jahres zwei Wohngemeinschaften eröffnet. Die gemütlichen Wohngemeinschaften befinden sich in einem Mehrfamilienhaus an der Pariser Straße. Von dort sind es nur wenige Meter bis zur Rheinallee mit weitläufigen Grünflächen, die zum Spazierengehen einladen. Rund um den Nikolaus-Knopp-Platz findet man alles für den täglichen Bedarf und viele schöne Cafés. Das Leben in einer Wohngemeinschaft ermöglicht einen selbstbestimmten Alltag. Sie entscheiden selbst, wie Sie wohnen oder Ihre Freizeit gestalten möchten. Und während Sie das Leben in Gemeinschaft genießen, sorgt das geschulte Betreuungspersonal dafür, dass Sie sich wohlfühlen und gut versorgt sind. Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, dann melden Sie sich bitte bei:

Dirk Krüger
Platz der Diakonie 1
40233 Düsseldorf
Tel. 0211 73 53 333
dirk.krueger@diakonie-duesseldorf.de

 

„Verbunden werden auch die Schwachen mächtig.“ Friedrich von Schiller

 

Link zu den Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz

Führung für Menschen mit Demenz

Führung für Menschen mit Demenz

im Museum Folkwang in Essen

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Aktuelles
Datum: 
28.03.2017
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

wir möchten nochmal über die Museums-Angebote für Menschen mit Demenz informieren. Das Museum Folkwang bietet Führungen für Menschen mit Demenz und ihre Begleiter an. Der Kurator Dr. Tobias Burg und sein Team führen diese durch. Kleine Gruppen sind hier zu empfehlen. Es werden lediglich zwei bis drei Gemälde oder Skulpturen betrachtet. Gerne stellt man zusammen mit der Besuchergruppe ein "Stillleben" anhand von Gegenstände nach. Somit entsteht ein aktives Miteinander. Und manchmal genießt man einfach nur die inspirierende Atmosphäre. Eine Gruppenführung kostet 70,00€. Einige Museen im Ruhrgebiet haben sich für das Projekt „Ruhr Kunst Museen – Sinnlich erleben“ zusammengefunden. Sie alle halten Angebote für Menschen mit Demenz bereit. Ein Besuch lohnt sich bestimmt!

Hier finden Sie genauere Informationen:

Museum Folkwang: Führung für Menschen mit Demenz

Museen im Ruhrgebiet mit Angeboten für Menschen mit Demenz

Musik und Klang -

Musik und Klang -

Die Bedeutung der Musik für Menschen mit Demenz

Kategorie: 
Aktuelles
Datum: 
02.03.2017
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

Musik ist ein probates Mittel in der Arbeit mit Menschen mit Demenz. Musik weckt Erinnerungen und lädt ein, sich im Takt zu bewegen. Das Musikprojekt „Klang und Leben“ wurde von dem Pädagoge Graziano Zampolin ins Leben gerufen. Nun gibt es das Buch „Demenz kann uns mal“ die Bedeutung von Musik für demenziell veränderte Menschen“ zum Projekt. „Die Musik lässt die Bewohner und uns eins werden im gemeinsamen Erleben und die Demenz verliert einen Moment an Schwere, sie spielt keine Rolle mehr“, so Zampolin. Das Buch-Vorwort hat u. a. Wolfgang Niedecken geschrieben. Schirmherr des Vereins Musik und Klang e. V. ist der Schauspieler Jan Josef Liefers. Musik hören funktioniert sehr gut in der Betreuung von Menschen mit Demenz. Das sehen wir jeden Tag, wenn unsere Bewohner im Rahmen des Projektes „Music and Memory“ ihre Lieblingsmusik hören und genießen. Lesen lohnt sich; Musik hören auch! In diesem Sinne verabschieden wir uns mit einem Zitat von Victor Hugo:

„Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“

 

Buchbestellung ist hier möglich:

altenpflege-online

"Führerschein und Demenz"

"Führerschein und Demenz"

Oft ein heikles Thema!

Kategorie: 
Aktuelles
Datum: 
23.02.2017
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

der Führerschein bedeutet für viele Menschen Freiheit und Selbstbestimmung. Und was passiert, wenn man die Diagnose Demenz erhält. Wenn Autofahren eine Eigen- und Fremdgefährdung darstellt? Ein heikles Thema, welches in Familien und in Partnerschaften häufig unlösbar erscheint. Wie verhält man sich, damit die zu betreuende Person ihr Gesicht nicht verliert. In Düsseldorf gibt es Polizisten, die zu dem Thema beraten und auch Hausbesuche durchführen. Ärzte können ein Fahrverbot aussprechen und dieses dann auch dem Straßenverkehrsamt melden. Die Ärztin Irene Bopp stellt im Beratungsgespräch häufig die Enkelfrage: „Würde Sie ihre Kinder noch mit dem Vater fahren lassen“? Zum Thema „Demenz und Führerschein“ wird es im September 2017 einen Vortrag bei uns geben. Wir werden noch näher darüber informieren. Zudem gibt es von der Alzheimer Forschungsinitiative e. V. eine gute Broschüre.

Broschüre zum Thema Führerschein und Demenz:
https://www.alzheimer-forschung.de/aufklaerung/ratgeber.htm

Infoseite zum Thema:
http://alzheimer.ch/index.cfm/de/alltag/schwierige-situationen/magazin-detail/158/soll-man-sie-einfach-aus-dem-verkehr-ziehen/

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Gefördert durch die Ferdinand-Heye-Stiftung