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Die „DemenzErlebenswelt“ kommt rum!

Die „DemenzErlebenswelt“ kommt rum!

Kooperationen mit Schulen und Krankenhäusern

Kategorie: 
Aktuelles
Datum: 
22.09.2017
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

wir freuen uns sehr darüber, dass unsere „DemenzErlebenswelt“ für verschiedene Zielgruppen genutzt wird. Im September stand der Parcours im Petrus-Krankenhaus in Wuppertal. Ärzte und Pflegepersonal erhielten die Möglichkeit, praxisnah die Symptome einer Demenz nachzuempfinden. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv. Durch die Sensibilisierung wurde das Verständnis für Menschen mit Demenz wieder geweckt. Zudem wurde der „Demenzknigge – vom achtsamen und sensiblen Umgang mit Menschen mit Demenz“ verteilt. Dieser hängt nun auf einigen Stationen am Schwarzen Brett.

Das Marie Curie Gymnasium in Düsseldorf Gerresheim hat ebenfalls die „DemenzErlebenswelt“ ausgeliehen. Schüler durchlaufen im Rahmen des Sozialpraktikums den Parcours. Einige haben sich für den Einsatz im Altenpflegeheim entschieden. Den Parcours kann man gut für den Einstieg in das Praktikum nutzen. Auch Lehrer haben sich in den Parcours begeben. Wir sind offen für weitere Kooperationen. Im Umgang mit Menschen mit Demenz ist Empathie und Verständnis ein großer Baustein. Die "DemenzErlebenswelt" kann dazu beitragen.  

„Alles Wissen stammt aus der Erfahrung.“ (Unbekannt)  

 

Marie Curie Gymnasium

Sommerfest im Ferdinand-Heye-Haus

Sommerfest im Ferdinand-Heye-Haus

Motto: Jahrmarkt

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Datum: 
05.09.2017
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

am 31. August haben wir unser Sommerfest gefeiert. Das Motto lautete "Jahrmarkt". Die Stimmung war großartig! Alle haben mitgeholfen. Das Programm war vielseitig: Drehorgelspieler, Clowns, Marktfrau Käthe und für das leibliche Wohl wurde ebenfalls gesorgt. Wir freuen uns jetzt schon auf nächstes Jahr! Vielen Dank an ALLE! Es war ein rauschendes Fest.

„Ein Leben ohne Feste ist wie eine lange Wanderung ohne Einkehr.“ Demokrit

Düsseldorfer Charta

Düsseldorfer Charta

für den Umgang mit Menschen mit Demenz im Krankenhaus

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Aktuelles
Datum: 
30.08.2017
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

endlich hat Düsseldorf seine eigene Charta. Viele Krankenhäuser in Düsseldorf haben sich verpflichtet, die Standards zu implementieren.
Krankenhausaufenthalte stellen für Menschen mit Demenz eine große Herausforderung dar. Neue Umgebung, Hektik: All das kann zu erheblicher Desorientierung führen. Aber auch das Personal und die Angehörigen sind häufig mit der Situation überfordert. Wie verhält man sich deeskalierend? Wie sieht die Bedürfnislage der Betroffenen aus? Und, wie kann man die Räumlichkeiten adäquat gestalten? Die Düsseldorfer Charta versucht genau diese Fragen zu beantworten. So wird vorgeschlagen, dass bei der Aufnahme ein Screening durchgeführt wird. Hier kann man im Vorfeld feststellen, ob eine Demenz vorliegt und wenn ja, wie weit Sie fortgeschritten ist. Zudem wird „Rooming-In“ empfohlen. Angehörige können während des Aufenthaltes mit im Zimmer übernachten. Die Räumlichkeiten sollten nach den heutigen innenarchitektonischen Standards für Menschen mit Demenz gestaltet werden. Demnach sind beispielsweise die Flure gut auszuleuchten.
Die Charta zeigt praxisnahe Beispiele auf, die man jetzt noch in die Tat umsetzten muss. Wir hoffen sehr darauf!

„Das Leben gehört dem Lebendigen an, und wer lebt, muß auf Wechsel gefasst sein.“ Johann Wolfgang von Goethe

 

Düsseldorfer Charta

Aktionswochen Demenz 2017

Aktionswochen Demenz 2017

Filme, Lesungen und vieles mehr

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Aktuelles
Datum: 
16.08.2017
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

wir beteiligt uns mit verschiedenen Veranstaltungen an den Aktionswochen Demenz im September, bei denen verschiedene Akteure über das Thema Demenz informieren und Unterstützungsmöglichkeiten vorstellen.
Los geht es am Freitag, 1. September, 15 Uhr, im Ferdinand-Heye-Haus, Apostelplatz 1 (Navigation: Benderstraße 85) mit dem Film „Papa Schulz und die Osterstraße“. Die Dokumentation über das Leben des an Demenz erkrankten Hans Schulz, der noch zu Hause lebt und von seinem Schwiegersohn, Jochen Hanisch, betreut wird, zeigt auf, wie selbstbestimmtes Leben mit Demenz gelingen kann. Jochen Hanisch wird bei der Filmvorführung dabei sein und über das Leben seines Schwiegervaters berichten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weiter geht es im Ferdinand-Heye-Haus am Donnerstag, 14. September, 16.30 Uhr, mit einem Vortrag zum Thema „Führerschein und Demenz“. Der Polizist Joachim Tabath klärt auf und steht für Fragen zur Verfügung.
Am Mittwoch, 20. September, 18 Uhr, liest dann Bestsellerautorin Sabine Bode im Ferdinand-Heye-Haus aus ihrem Buch „Frieden schließen mit Demenz“. Im Buch zeigt die Autorin Wege auf, wie sich die Zukunft für Menschen mit Demenz besser gestalten lässt und ruft dazu auf, den Ängsten positive Visionen entgegenzusetzen. Um Anmeldung wird gebeten unter Telefon 0211 27 40 55 85.
Enden werden die Aktionswochen für das Kompetenzzentrum Demenz am Dienstag, 26. September, 15 Uhr, mit der Vorstellung eines speziellen Betreuungskonzeptes, den „Klangmassagen nach Peter Hess“. Anmeldungen werden bis Freitag, 22. September unter Telefon 0211 27 40 55 03 oder per Mail Britta.Keil@diakonie-duesseldorf.de entgegengenommen.

Die Veranstaltungen sind kostenfrei. Wir freuen uns auf Sie!

„Das Leben gehört dem Lebendigen an, und wer lebt, muß auf Wechsel gefasst sein.“ Johann Wolfgang von Goethe

Aktionswochen Demenz im Überblick

Medikamentöse Schmerzbehandlung bei Menschen mit Demenz

Medikamentöse Schmerzbehandlung bei Menschen mit Demenz

Kategorie: 
Aktuelles
Datum: 
28.07.2017
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

es ist nicht ganz einfach festzustellen, ob Menschen mit Demenz (MmD) Schmerzen haben. Vor allem dann nicht, wenn die Krankheit weit fortgeschritten ist. Und wenn Schmerzen diagnostiziert werden, wie geht man die Behandlung richtig an? Es gibt derzeitig kein Schmerzmittel, welches ausschließlich bei MmD eingesetzt wird. Paracetamol und Metamizol gelten bei schwachen bis mäßigen Schmerzen als Medikamente, bei denen die Nebenwirkung relativ gering eingeschätzt werden. Vorausgesetzt die Dosierung ist vorschriftsmäßig und die Einnahme wird überwacht. Zudem gilt bei längerer Einnahme: „Keine Wirkung ohne Nebenwirkung“.  Hinsichtlich der Verabreichung sind Schmerzmittel in flüssiger Form oder als Hautpflaster zu empfehlen. Bei Interesse finden Sie hier mehr zum das Thema:

Artikel in „Wegweiser Demenz“

 

"Ruhe aus; ein Feld, das geruht hat, trägt herrlich Ernte." (Ovid)

Medikamentengabe bei herausforderndem Verhalten

Medikamentengabe bei herausforderndem Verhalten

Es gibt viel zu beachten!

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Aktuelles
Datum: 
29.06.2017
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

unter herausforderndem Verhalten bei Menschen mit Demenz kann sich fast jeder etwas vorstellen. Wenn das stete Rufen oder Schlagen für alle Beteiligten unerträglich wird und eine psycho-soziale Intervention in Form von Tanztherapie oder Berührungen etc.  keine Abhilfe schafft, wird der behandelnde Arzt gerufen. Dieser sollte die Medikamentenverordnung nicht nur an einer Momentaufnahme festmachen, sondern auch auf Aussagen des Pflegepersonals und/oder der Angehörigen stützen. In welcher Situation tritt das Verhalten auf? Gibt es verschiedene Ausprägungen? Ist der Betroffene zu beruhigen?  Aber auch nach der Medikamenteneinnahme ist die Beobachtung durch das Pflegepersonal unerlässlich. Kommt der Betroffene zur Ruhe oder verschlechtert sich sein Zustand? Zudem muss man die Nebenwirkungen bzw. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten  berücksichtigen. Es gibt vieles zu beachten: So empfiehlt man bei Menschen mit Demenz nur bedingt  die Gabe von Antipsychotika. Die Behandlung sollte mit einer geringstmöglichen Dosis und nur für eine kurze Dauer erfolgen. Die Kurzzeit- und Langzeitfolgen können in den Leitlinien Demenz nachgelesen werden. Die Leitlinien geben einen guten Überblick über relevante Themen im Demenzbereich. Reinschauen lohnt sich!

Artikel zum Thema

Leitlinien Demenz

Music is my first love...

Music is my first love...

Tanzcafé und Co. im Ferdinand-Heye-Haus

Kategorie: 
Aktuelles
Datum: 
16.06.2017
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

bei uns im Ferdinand-Heye-Haus geht es einfach nicht ohne Musik. Das Spektrum ist groß: Vom Tanzcafé bis hin zum Projekt „Music and Memory“. Musik weckt Erinnerungen, macht Freunde und lädt zum Tanzen ein. In der Demenzarbeit empfiehlt sich der Einsatz von Musik. Die Sinne werden angeregt und die Bewegung kommt dann von ganz allein. Denken wir an unsere Lieblingslieder, fallen uns direkt die Situationen ein, in denen wir die Songs gehört haben. Nach diesem Prinzip funktioniert „Music and Memory“. Schauen Sie sich dazu den eindrucksvollen Filmausschnitt aus „Hirschhausens Check up“ an:

Music and Memory

 

„Es schwinden jedes Kummers Falten, solang des Liedes Zauber walten.“ Friedrich von Schiller

„Hirschhausens Check up“

„Hirschhausens Check up“

Das Ferdinand-Heye-Haus im TV

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Aktuelles
Datum: 
09.06.2017
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

der Arzt und Kabarettist Eckart von Hirschhausen hat sich der Frage gewidmet „Wie gutes Altern gelingt“? Im Rahmen der Sendung „Hirschhausens Check up“ geht er genau dieser Frage nach und zieht für zwei Tage in die Kurzzeitpflege des Ferdinand-Heye-Haus in Gerresheim ein. Im Frühjahr 2016 war es dann soweit. Nebst Fernsehteam durfte die Heimleitung Frau Köhler Ihn dann herzlich begrüßen. Seine Erfahrungen und Eindrücke werden nun im TV zu sehen sein. Es ist eine informative und vor allem bewegende Dokumentation entstanden. Und das Team vom FHH ist um eine wunderbare Erfahrung reicher. Danke für die schöne Zeit!

Am 12. Juni um 20.15 Uhr im Ersten. Nicht verpassen!

„Lache und man lacht mit dir, schnarche und du schläfst allein.“ (Eckart von Hirschhausen)

 

Mehr Informationen zu "Hirschhausens Check up"

Demenzfreundlicher Service!

Demenzfreundlicher Service!

Geschäftsleute wurden in Benrath geschult

Kategorie: 
Aktuelles
Datum: 
26.05.2017
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

in Düsseldorf Benrath wurden Geschäftsleute im Bereich Demenz geschult. Frau Bilnik-Claus hat die Kurseinheit geleitet. Initiiert hat das Ganze Frau Schmidt Schulte vom ortsansässigen zentrum plus. Vier Geschäfte und eine Bank  erhalten nun die Plakette „Demenzfreundlicher Service“. Immer wieder berichten Geschäftsleute von Kunden, die in ihrem Verhalte auffällig sind. Sie kommen mehrmals am Tag und erinnern sich nicht an die vorherigen Einkäufe. Was tun? Wen kontaktieren? Der Kurs hat nun Abhilfe geschaffen. 18 Teilnehmende haben neben Informationen zum Krankheitsbild auch Kommunikationsregeln mit an die Hand bekommen. Zudem wurden Adressen für Beratungs- und Anlaufstellen genannt. In Gerresheim sind ebenfalls Geschäftsleute geschult worden. Frau Schmidt-Schulte freut sich über die Resonanz und das Engagement im Stadtteil. Wir auch! Weiter so!

„Verbunden werden auch die Schwachen mächtig.“ Friedrich von Schiller

"Demenzknigge" - vom achtsamen Umgang mit Menschen mit Demenz

zentrum plus in Benrath

 

Die Fotos sind in der Buchhandling Ditsch in Benrath entstanden. Die Fotorechte liegen bei Herrn Firnau.

Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige

Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige

Freiräume schaffen, gesund bleiben!

Kategorie: 
Aktuelles
Datum: 
12.05.2017
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

für einander da zu sein, ist gut und richtig. Aber niemand verlangt, dass man sich im Pflegeprozess völlig verausgabt und verliert.  Denn, die tägliche Betreuung kostet viel Kraft. Pflegende Angehörige sollten für sich sorgen. Entlastungsangebote können Freiräume schaffen.
Nutzen Sie Beratungsangebote. Hierfür stehen Berater der Krankenkassen oder in den „zentren plus“ innerhalb der Stadteile zur Verfügung. Natürlich kann Ihnen auch das Team vom KZD beratend zur Seite stehen. Zudem stellen Selbsthilfegruppen eine gute Entlastungsmöglichkeit dar. Der Austausch mit anderen pflegenden Angehörigen ist häufig sehr hilfreich. Auch hier können wir Ihnen unsere „Dienstagsrunde“ für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz ans Herz legen. Zudem gibt es die Möglichkeit, dass ehrenamtliche Mitarbeiter des Demenznetzes Düsseldorf Hausbesuche machen. Die Angehörigen können dann die gewonnene Zeit für sich nutzen. Außerdem befinden sich in den Stadtteilen von Düsseldorf Betreuungscafés für Menschen mit Demenz. An drei Stunden in der Woche findet dort professionelle Betreuung statt. Motto hier: Gemeinsam gegen einsam!
Zudem ist der Aufenthalt in einer Kurzzeitpflegen anzuraten. Menschen mit Demenz werden dort professionell versorgt, während die pflegenden Angehörigen in den Urlaub oder zur Kur fahren. Auch der Aufenthalt in einer Tagespflege kann entlastend sein. Morgens werden die Gäste abgeholt und verbringen einen schönen Tag in Gesellschaft. Und abends geht es wieder nach hause. Sie sehen, es gibt ein Potpourri an Möglichkeiten. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern!

„Die Ruhe der Seele ist ein herrliches Ding und die Freude an sich selbst.“
Johann Wolfgang von Goethe

 

„zentren plus“ Diakonie Düsseldorf

Kurzzeitpflege und Tagespflege

allgemeine Informationen zum Thema

 

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