Aktuelles

"Das sagt sich so einfach. Wertschätzende Begegnung in der Arbeit mit Menschen mit Demenz. Aber wie?“

"Das sagt sich so einfach. Wertschätzende Begegnung in der Arbeit mit Menschen mit Demenz. Aber wie?“

Kategorie: 
Aktuelles
Datum: 
16.11.2018
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

am Montag den 12. November fand der erste Fachtag vom Kompetenzzentrum Demenz statt. Frau Bilnik-Clauß hat am Vormittag einen spannenden Vortrag über den wertschätzenden Umgang mit Menschen mit Demenz gehalten. Basierend auf den personzentrierten Ansatz nach Tom Kitwood. Am Nachmittag fanden die Workshops mit den Themen „Biografie und Generationswissen“ und „Demenzknigge – vom sensiblen und achtsamen Umgang mit Menschen mit Demenz“ statt.
Vielen Dank an die engagierten Teilnehmenden und natürlich an Frau Bilnik-Clauß. Bis zum nächsten Jahr…

"Alles, was wir für uns selbst tun, tun wir auch für andere, und alles, was wir für andere tun, tun wir auch für uns selbst."
(Thich Nhat Hanh)

 

Buch Rezension Tom Kitwood  „Demenz - Der person-zentrierte Ansatz im Umgang mit verwirrten Menschen“

Heinz-Erhardt-Abend mit Markim Pause

Heinz-Erhardt-Abend mit Markim Pause

"Und noch ein Gedicht...."

Kategorie: 
Aktuelles
Datum: 
31.10.2018
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

am 30. Oktober haben wir einen Heinz-Erhardt-Abend veranstaltet. Markim Pause (großer Dank!) hat bekannte Gedichte des Humoristen vorgetragen. Rund 80 Zuhörer haben hörbar Spaß an der Darbietung gehabt. Irgendwie kennt jeder ein Heinz Erhardt Gedicht oder hat einen Sketch im Kopf. Die Gedichte, Geschichten und Filme eignen sich hervorragend für die Biografiearbeit mit Menschen mit Demenz. Die heutigen Senioren haben in den sechziger Jahren mit der Familie zusammen die vergnügten Filme geschaut. Selbst die Lesungen von Heinz Erhardt wurden live übertragen. „Hinter eines Baumes Rinde……“ Na, wie geht das Gedicht weiter? Die Erinnerungen sind geweckt? Gut so…! "Und noch ein Gedicht….."

 

Homepage Heinz Erhardt

Deutsche Lyrik

 

Handreichung interkultureller Erinnerungskoffer

Handreichung interkultureller Erinnerungskoffer

Stichwort: Kultursensible Pflege

Kategorie: 
Aktuelles
Datum: 
19.10.2018
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

wir sind wieder zurück und dürfen über demenzspezifische Themen berichten.
Kultursensible Pflege und Betreuung ist ein wichtiges Thema. Die Deutsche Alzheimergesellschaft schätzt, dass etwa 108.000 Migrantinnen und Migranten mit einer Demenz in Deutschland leben. Es ist davon auszugehen, dass viele davon pflegebedürftig sind und Unterstützung benötigen. Hierbei spielt das Herkunftsland eine große Rolle. Neben unterschiedlicher ethischer und kultureller Aspekte, sind eventuelle Sprachbarrieren in der Begleitung zu beachten. Häufig wird die Deutsche Sprache vergessen und Kommunikation ist nur noch in der Muttersprache möglich.
Die Handreichung zum Thema interkultureller Erinnerungskoffer beschreibt ferne Lebenswelten, Besonderheiten der Biografiearbeit und Aspekte der transkulturellen Pflege. Mittlerweile gibt es in verschiedenen Städten kultursensible Pflegedienste. In Düsseldorf kann man zu dem Thema Peter Tonk vom Demenz-Service oder das Pflegebüro der Stadt Düsseldorf befragen. Wir wünschen achtsame Tage!

 

„Nur der Tag bricht an, für den wir wach sind.“
Henry Thoreau

 

Handreichnung interkultureller Erinnerungskoffer

Demenz-Service Region Düsseldorf

Pflegebüro

Sommerfest im Ferdinand-Heye-Haus

Sommerfest im Ferdinand-Heye-Haus

Motto: "Reise nach Italien"

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Aktuelles
Datum: 
31.08.2018
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

es ist wieder soweit. Wir haben Sommerfest gefeiert. Unser Motto "Reise nach Italien" kam sehr gut an und weckte viele Erinnerungen bei den Besuchern. Für die musikalische Untermalung sorgten Floriana Di Luca und ihr Duettpartner (Info@Floriana-Di-Luca.de). Ein Hauch von Italien lag spürbar in der Luft. Und das Wetter hat auch mitgespielt. Vielen Dank an alle Besucher und Helfer! Felicitá! Bis zum nächsten Jahr!

 

"Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklich-sein ist der Weg." (Buddha)

Hochbeete für Menschen mit Demenz

Hochbeete für Menschen mit Demenz

Biografiearbeit mal anders

Kategorie: 
Aktuelles
Datum: 
13.07.2018
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

heute berichten wir über das neue Hochbeet der Pauline-Heye-Tagespflege. Die Gäste der Tagespflege sind überwiegend dement und besuchen die Tagespflege häufig mehrmals die Woche. Blumen und Pflanzen spielen in der Arbeit mit Menschen mit Demenz eine große Rolle. Man erinnert sich an den Garten zu hause, an die Düfte und das Gemüse, was man geerntet hat. Und nun gibt es die Möglichkeit, das neue Hochbeet im Garten zu bepflanzen und zu bewässern. Regelmäßig und gerne auch gemeinsam. Eine schöne Idee, die sinnstiftend ist und einfach Spaß macht.

„Als erstes hat Gott der Allmächtige einen Garten angelegt.“
Sir Francis Bacon

 

Pauline-Heye-Tagespflege

Artikel zum Thema „Wie Gerüche bei Demenz helfen“

Buchtipp „Garten und Demenz“

"Ein halber Held" - Autorenlesung von Andreas Wenderoth

"Ein halber Held" - Autorenlesung von Andreas Wenderoth

Kategorie: 
Aktuelles
Datum: 
18.05.2018
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

am 16. Mai las Andreas Wenderoth aus seinem Buch „Ein halber Held“ im Joachim-Neander-Haus in Benrath. Die Lesung war ein voller Erfolg. In seinem Buch erzählt Wenderoth die Geschichte seines an Demenz erkrankten Vaters, dessen Gedanken- und Gefühlswelt durch die Krankheit auf den Kopf gestellt wird. Dabei liefert Wenderoth nicht nur Einblicke in das Erleben eines Demenzkranken, sondern zeigt auch auf, dass nach der Diagnose Demenz das letzte Wort noch lange nicht gesprochen ist und bei allem Abschiedsschmerz auch Trost bleibt. Der Autor bedient sich bei seinen Schilderungen einer eindrucksvollen und berührenden Sprache. Die Art und Weise, wie Wenderoth vorliest und Fragen beantwortet, ist nicht weniger ergreifend. Buch und Lesungsbesuch lohnen sich in jeder Hinsicht!

„Entschuldige mich bitte für meine Inhaltlosigkeit, aber ich bin nur noch ein halber Held.“ (Horst Wenderoth)

 

Buchtipp: "Ein halber Held"

„Prävention im Quartier - Aufmerksam Sorge Stärke" (PiQ-ASS)

„Prävention im Quartier - Aufmerksam Sorge Stärke" (PiQ-ASS)

Wir bitten um Mithilfe!

Kategorie: 
Aktuelles
Datum: 
11.05.2018
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

das Demenznetz Düsseldorf hat ein neues Projekt „PIQ-ASS“ ins Leben gerufen.  Wenn im Älterwerden die Gedächtnisleistung schlechter wird, kann man auf die Hilfe (Betreuung und Pflege) anderer Menschen angewiesen sein. Dies stellt sowohl für die Betroffenen, als auch für die Bezugspersonen eine große Herausforderung dar. Viel zu häufig gehen Bezugspersonen, bei der Betreuung und Pflege von Menschen mit kognitiven Einschränkungen, weit über ihre persönlichen Belastungsgrenzen hinaus. Bestehen diese Überforderungen über einen längeren Zeitraum, kann dies zu einer Zuspitzung der Situation in der Häuslichkeit führen und eine wechselseitige Belastung und Gefährdung nach sich ziehen. Um diese Krisensituationen früh zu erkennen und zu vermeiden, entstand in Düsseldorf das Projekt PIQ-ASS.
Wenn Sie das Projekt unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte an die unten aufgeführten Kontaktpersonen. Ein erfahrenes Projektteam führt eine Befragung durch. Im Anschluss  werden die Daten ausgewertet und bei einem Hausbesuch besprochen. Dort erfolgt eine individuelle Beratung, die auf Ihre aktuelle Betreuungssituation zugeschnitten ist. Das Projektteam besteht aus pädagogischem Fachpersonal und Ärztinnen.

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Ioanna Kapsimali bzw. Frau Dr. Barbara Höft jederzeit unter der Tel. Nr.: 0211-922-0 oder 0211-922-4254 zur Verfügung. Im Kontakt mit den Bezugspersonen sowie mit den Menschen mit Demenz achten wir stets darauf, dass Ihre Privatsphäre gewahrt wird. Wir danken Ihnen im Vorfeld für Ihre Bereitschaft und Unterstützung!

Demenznetz Düsseldorf

Beschäftigung für Männer mit Demenz

Beschäftigung für Männer mit Demenz

Alltagstaugliche Tipps

Kategorie: 
Aktuelles
Datum: 
28.03.2018
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,
benötigen Männer mit Demenz andere Beschäftigungsmöglichkeiten als Frauen? Biografisch gesehen könnte das gut sein. Männer sind anders sozialisiert. Sie orientieren sich häufig an den Freizeitaktivitäten des Vaters. Hier spielen Autos, Sport und Handwerken eine große Rolle. Für die heutige junge Generation gelten diese Stereotype nicht mehr unbedingt, für die ältere Generation aber schon. Viele Betreuungsgruppen sind auf die Bedürfnisse von Seniorinnen zugeschnitten.
Es gibt aber immer mehr reine Männergruppen, wie die im Stammhaus in Düsseldorf Kaiserswerth. Nina Hundert, Leiterin Sozialer Dienst, führt einmal in der Woche eine mobile Werkstatt für Männer durch. „Die Männer kommen gerne weil sie sich gebraucht fühlen. (…) Das ist schön zu sehen und bestätigt die Notwendigkeit solcher spezifischen Gruppenangebote.“ Bei Festen und Veranstaltungen können die gefertigten Holzartikel käuflich erworben werden. Der Erlös fließt zurück in die Werkstatt. Eine schöne Idee!

Das im SingLiesel Verlag erschiene Buch „Das große Beschäftigungs- und Ideenbuch für Männer mit Demenz“ gibt alltagstaugliche Tipps. Die Vorbereitungszeit ist kurz und die Materialien sind gut zu beschaffen. Sinnstiftende Tätigkeiten machen Freude! Kein „Weiberkram“ halt…

„Der eine trägt Holz, der andere wärmt sich daran.“ Wilhelm Busch

 

Beschäftigungs- und Ideenbuch für Männer mit Demenz

"Erinnern ist wie träumen..."

"Erinnern ist wie träumen..."

Im und am Ferdinand-Heye-Haus

Kategorie: 
Aktuelles
Datum: 
08.03.2018
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

„Im Alter haben Erinnerungen den gleichen Stellenwert wie in der Jugend die Träume“ – dieses Zitat von Erna Behrens-Giegl bringt zum Ausdruck, welch eine zentrale Rolle Erinnerungen für einen alten Menschen spielen. Wie in der Jugend die Träume, die wir haben, ein fester Bestandteil unserer Identität sind, werden dies mit zunehmendem Alter auch die Erinnerungen.
Biografiearbeit ist daher ein zentrales Element in der Arbeit mit alten Menschen – mit und ohne Demenz. Unser Anliegen ist es dabei, das gelebte Leben zu würdigen und Erinnerungen zu aktivieren. Durch das (Mit-) Teilen von Erinnerung wird der Bezug zur eigenen Lebensgeschichte und Identität erhalten und gestärkt. Um Gespräche anzuregen und Erinnerungen zu wecken, greifen wir gerne auf persönliche Andenken zurück – Fotos aus der Jugend, Andenken an Reisen, Spielzeuge aus der Kindheit, Alltagsgegenstände aus dem eigenen Haushalt und vieles mehr. Wenn BewohnerInnen keine persönlichen Andenken besitzen, greifen wir auf Gegenstände aus unserer Sammlung zurück – Werkzeugkasten, Sammeltassen, nostalgische Puppen oder alte Bilder. Diese Gegenstände wirken dann als Schlüsselreiz und lösen nicht selten eine ganze Kaskade von Erinnerungen aus. Viele BewohnerInnen sind dankbar für die Gelegenheit, Erinnerungen aufleben zu lassen und zu teilen.
In unserem Fotoprojekt sind die BewohnerInnen nun mit diesen Erinnerungsstücken fotografiert worden. Der Fotograf Heinz-Dieter Wurm hat Portraitaufnahmen gemacht, die in einem ungezwungenen Rahmen entstanden sind. Als Highlight der Ausstellung schmücken die Bilder das Haus, den Apostelplatz und die Benderstraße drei Monate lang: sie sind auf fenstergroßer Lochfolie gezogen und an der Vorderfront des Hauses in den Fenstern angebracht worden. So werden die BewohnerInnen, die sich sonst hinter der Fassade befinden, mit ihren schönen Erinnerungen sichtbar. Das baut Berührungsängste ab und zeigt, dass auch im Alter Lebensfreude und Würde erhalten bleiben. Aber sehen Sie selbst. Die Ausstellungseröffnung war ein voller Erfolg!

"Gute Erinnerungen tragen unser Leben." Zitat aus Japan

Demenz im jüngeren Lebensalter

Demenz im jüngeren Lebensalter

Neue Broschüre

Kategorie: 
Aktuelles
Datum: 
20.02.2018
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

wir haben schon mal über das Thema berichtet. In Deutschland sind ca. 24.000 Menschen unter 65 Jahren an einer Demenz erkrankt. Besonders bei den Jungerkrankten hat die Demenz erhebliche Auswirkungen auf die unterschiedlichsten Lebensbereiche. Die Betroffenen erhalten die Diagnose häufig noch, wenn sie im Berufsleben stehen. Neben den finanziellen Einbußen, gestaltet sich die Beziehung zu den Kindern häufig schwierig. Zudem stellt die Diagnose Demenz für den pflegenden Ehepartner und den Betroffenen eine große Herausforderung dar. Innerhalb der Partnerschaft verändern sich die Rollen und die Verantwortungsbereiche. Aber trotz aller Widrigkeiten, stehen den Menschen mit Demenz immer noch Kompetenzen zur Verfügung, die den Alltag bereichern.
Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat zu dem Themenkomplex einen neuen Ratgeber „Demenz im jüngeren Lebensalter“ herausgegeben. Dieser richtet sich vornehmlich an Angehörige und bietet eine Übersicht über rechtliche und finanzielle Fragen sowie über Entlastungsangebote. Informieren hilft den Alltag zu strukturieren.

„Wir hoffen immer, und in allen Dingen. Ist besser hoffen als verzweifeln.“
(Johann Wolfgang von Goethe)

 

Ratgeber „Demenz im jüngeren Lebensalter“

„Raum-D“ – Atelier für Menschen mit Demenz

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