Schreien und Rufen bei Menschen mit Demenz

Eine große Herausforderung

Kategorie: 
Demenz: in Wort und Bild
Datum: 
04.08.2017
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

warum schreien und rufen Menschen mit Demenz? Ein stundenlanges, monotones Laut geben kann für alle eine große Herausforderung darstellen. Angehörige und Pflegepersonal stehen der Situation oft hilflos gegenüber. Wissenschaftler befassen sich seit längerem mit dem Phänomen. Die Gründe für stetes Schreien und Rufen können mannigfaltig sein und sind bei den Betroffenen in den meisten Fällen nicht zu erfragen. Liegt es an einer reizarmen oder reizüberfluteten Umgebung? Hat die Person gerade Angst oder ärgert sich? Oder liegt das Verhalten in einer fortschreitenden Gehirndegeneration begründet? Eine zweifelsfreie Zuordnung fällt schwer. Hans-Werner Urselmann hat sich in seiner Dissertation dem Phänomen angenommen. Er beschreibt Ausgangssituationen sowie Bewältigungsstrategien und gibt Empfehlungen für die Pflegepraxis. Ein wichtiges Buch!

„Neue Herausforderungen erfordern neue Wege.“ (Gottfried Niebaum)

 

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