Medikamentöse Schmerzbehandlung bei Menschen mit Demenz

Kategorie: 
Aktuelles
Datum: 
28.07.2017
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

es ist nicht ganz einfach festzustellen, ob Menschen mit Demenz (MmD) Schmerzen haben. Vor allem dann nicht, wenn die Krankheit weit fortgeschritten ist. Und wenn Schmerzen diagnostiziert werden, wie geht man die Behandlung richtig an? Es gibt derzeitig kein Schmerzmittel, welches ausschließlich bei MmD eingesetzt wird. Paracetamol und Metamizol gelten bei schwachen bis mäßigen Schmerzen als Medikamente, bei denen die Nebenwirkung relativ gering eingeschätzt werden. Vorausgesetzt die Dosierung ist vorschriftsmäßig und die Einnahme wird überwacht. Zudem gilt bei längerer Einnahme: „Keine Wirkung ohne Nebenwirkung“.  Hinsichtlich der Verabreichung sind Schmerzmittel in flüssiger Form oder als Hautpflaster zu empfehlen. Bei Interesse finden Sie hier mehr zum das Thema:

Artikel in „Wegweiser Demenz“

 

"Ruhe aus; ein Feld, das geruht hat, trägt herrlich Ernte." (Ovid)

Gefördert durch die Ferdinand-Heye-Stiftung