Maria, ihm schmeckt´s nicht

Essen und Trinken bei Menschen mit Demenz

Kategorie: 
Aktuelles
Datum: 
18.01.2019
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

wir starten ins neue Jahr mit dem Thema „Essen und Trinken bei Menschen mit  Demenz“. „Mein Angehöriger vergisst zu trinken.“ „Plötzlich schmeckt ihm die Lieblingsspeise nicht mehr.“ „Was kann ich tun?“ Es gilt einiges zu beachten und hier und da umzudenken. Bei Menschen mit Demenz kann sich der Geschmackssinn verändern. Süße und kräftig gewürzte Speisen regen den Appetit an. Um eine Dehydration zu vermeiden, können Trinkrituale helfen. Prosten Sie ihrem Angehörigen zu und trinken mit ihm zusammen. Generell gilt, in Gesellschaft trinkt und isst es sich besser. Zudem empfiehlt es sich, Speisen mit einem hohen Flüssigkeitsgehalt zu reichen. Hier bieten sich beispielsweise Milchspeisen (Joghurt) und Früchte (Melone) an. Bei der Lebensmittelauswahl sollte auf kontrastreiche und kräftige Farben geachtet werden. Dies gilt ebenso für den farblichen Kontrast zwischen Essen und Geschirr. Ist dieser gegeben, kann alles leichter voneinander unterschieden werden. Zudem spielt die „Ess-Atmosphäre“ eine wichtige Rolle. Die Mahlzeit sollte in einer ruhigen, reizarmen Umgebung gereicht werden. Möchten Sie ihr Wissen vertiefen, dann folgen Sie den unten aufgeführten Links.

„Die Jugend verschlingt nur, dann sauset sie fort;
Ich liebe zu tafeln am lustigen Ort,
Ich kost' und ich schmecke beim Essen.“
(Johann Wolfgang von Goethe)

 

Ratgeber "Essen und Trinken"

Fachinformationen Ernährung bei Menschen mit Demenz

Geschirr für Menschen mit Demenz

Gefördert durch die Ferdinand-Heye-Stiftung