"Führerschein und Demenz"

Oft ein heikles Thema!

Kategorie: 
Aktuelles
Datum: 
23.02.2017
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Liebe Freundinnen und Freunde des KZD,

der Führerschein bedeutet für viele Menschen Freiheit und Selbstbestimmung. Und was passiert, wenn man die Diagnose Demenz erhält. Wenn Autofahren eine Eigen- und Fremdgefährdung darstellt? Ein heikles Thema, welches in Familien und in Partnerschaften häufig unlösbar erscheint. Wie verhält man sich, damit die zu betreuende Person ihr Gesicht nicht verliert. In Düsseldorf gibt es Polizisten, die zu dem Thema beraten und auch Hausbesuche durchführen. Ärzte können ein Fahrverbot aussprechen und dieses dann auch dem Straßenverkehrsamt melden. Die Ärztin Irene Bopp stellt im Beratungsgespräch häufig die Enkelfrage: „Würde Sie ihre Kinder noch mit dem Vater fahren lassen“? Zum Thema „Demenz und Führerschein“ wird es im September 2017 einen Vortrag bei uns geben. Wir werden noch näher darüber informieren. Zudem gibt es von der Alzheimer Forschungsinitiative e. V. eine gute Broschüre.

Broschüre zum Thema Führerschein und Demenz:
https://www.alzheimer-forschung.de/aufklaerung/ratgeber.htm

Infoseite zum Thema:
http://alzheimer.ch/index.cfm/de/alltag/schwierige-situationen/magazin-detail/158/soll-man-sie-einfach-aus-dem-verkehr-ziehen/

Gefördert durch die Ferdinand-Heye-Stiftung